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Draco Malfoy ist ein Werwolf

Über die Jahre gab es viele Theorien über die Harry Potter Serie, wie zum Beispiel, dass Snape ein Vampir ist oder, dass Sirius und Remus ein geheimes Liebespaar sind. Viele dieser Theorien wurden durch die Bücher widerlegt, widersprechen sich selbst und andere haben zu wenige Beweise, um sie im Kanon zu unterstützen.

Jedoch regt eine dieser Theorien zum Nachdenken an. Durch alle sieben Harry Potter Bücher hindurch ist Draco Malfoy ein lästiger Antagonist. Im sechsten und siebten Buch lässt er aber auffallend nach. Vermutlich hört er mit seinem asozialen Verhalten durch seine Aufgabe, eine Schlüsselrolle in Albus Dumbledores Tötung zu spielen, die das gesamte Jahr in Anspruch nimmt, auf.

Für die Entwicklung von Dracos Charakter in den letzten beiden Büchern könnte es jedoch einen viel kraftvolleren Grund geben. Dieser besteht darin, dass Voldemort zwischen dem fünften und sechsten Buch Fenrir Greyback erlaubt, Draco zu beißen. Der Grund dafür ist Lucius Malfoys Versagen, die Prophezeiung aus dem Ministerium zu stehlen.

Die Beweise, gesammelt aus den Büchern 6 und 7

Draco ist kein Todesser

  1. Am Anfang des sechsten Buches, in dem sich Harry im Laden Borgin und Burkes versteckt, droht Malfoy Borgin und zeigt ihm etwas an seinem Arm. Harry denkt, dass sich ein Dunkles Mal auf Malfoys Arm befindet, was er aber nie zu sehen bekommt.
  2. Harry nimmt immer Dinge an, die sich als falsch herausstellen. Wenn Harry Monate später mitten in der Nacht aufwacht, ist es meist richtig oder wenn er mit Hermine darüber redet und sie auf seiner Seite ist, ist es richtig. Hermine denkt nicht, dass Draco ein Todesser ist, also ist er es wahrscheinlich auch nicht.
  3. Ein weiteres Indiz dafür, dass Draco kein Todesser ist, ist, dass am Ende des sechsten Buches eine magische Barriere zum Astronomieturm errichtet wird, die nur mit einem Dunklen Mal am Arm durchquert werden kann. Praktischerweise wird sie errichtet, nachdem Draco den Turm emporsteigt und fällt, gerade bevor er den Turm runterkommt.
  4. Außerdem wird Draco nie wie ein Todesser behandelt (und Voldemort hat keinen Grund, ihm ein Dunkles Mal zu geben).

Also, was ist er

  1. Ein fortlaufender Handlungsbogen im sechsten Buch besagt, dass Draco kränklich und gestresst ist. Dies liegt mutmaßlich an seiner Aufgabe, aber Rowling missleitet oft.
  2. Fenrir Greyback wird als Charakter spezifisch vorgestellt, dass er Kinder von Leuten, die etwas vermasselt haben, als Bestrafung der Eltern, beißt. Remus Lupin wird in diesem Zusammenhang explizit erwähnt. Warum sollte man das einrichten, wenn es keine Bedeutung hat oder man es später nicht nutzt?
  3. Damit verbunden werden am Ende des fünften Buches Lucius‘ Bestrafungen nicht hart genug für seine Fehltritte dargestellt, als man es von Voldemort an diesem Punkt der Serie erwarten sollte. Außer dem sollte man im Hinterkopf behalten, dass Lucius Riddles Tagebuch schlecht behandelte, was in dessen Zerstörung resultierte und damit in der Zerstörung eines Siebtels von Voldemorts Seele. Es ist sehr denkbar, dass Lucius‘ Bestrafung undenkbar grausam war.
  4. Im Original sagt Voldemort zu Draco, als Voldemort herausfindet, dass Remus und Tonks ein Kind haben werden: „Maybe you can babysit the cubs”, was so viel bedeutet wie „Vielleicht willst du mal auf die Welpen aufpassen.“. Dies ist eine verschwendete Zeile, wenn Draco kein Werwolf ist.
  5. Dass Draco, als er Borgin seinen Arm zeigt, sagt, dass Fenrir Greyback ein guter Freund ist und er es hassen würde, wenn er einen Besuch veranlassen müsste, ist für uns der letzte Nagel im Sarg.
  6. Und wenn das, was auf Dracos Arm in Borgin und Burkes zu sehen ist, kein Dunkles Mal ist (was es nicht ist), was sonst hätte er Borgin zeigen können, um ihn so zu verängstigen.
  7. Zu guter Letzt hat Rowling in einem Interview zum dritten Film gesagt, dass es dort einen Moment gibt, der etwas vorwegnimmt, etwas, das wie sie wusste, kommen würde und dass ihr eine Gänsehaut bereite. – Im Film imitiert Draco einen Werwolf und heult wie einer.
  8. Dies passt außerdem auch zu dem Handlungsbogen, in welchem die Malfoy Familie Voldemort nicht mehr folgt und auf sich selbst aufpasst. Es ist sinnvoller für sie, jahrzehntelange Knechtschaft hinter sich zu lassen, wenn einer von ihnen sich in ein Halbblut verwandelt hat. Das würde sie nämlich ideologisch inkompatibel mit Voldemorts Reinblutregime machen.

Warum es verstecken

  1. Es gibt Präzedenzfälle, in welchen Rowling nur die Spitze eines Eisberges einer Charakterisierung enthüllt. Ein Beispiel dafür ist, dass Rowling ursprünglich einen eigenen Handlungsbogen für Dean Thomas‘ Familie schreiben wollte, sich dann aber auf Neville konzentrierte. Außerdem wird Dumbledores Liebe für Grindelwald in den Büchern niemals angesprochen und wurde erstmals auf einem Q&A bei einer der Buchvorstellungen enthüllt. Aus dem einen oder dem anderen Grund wurden ja wahrscheinlich viele Elemente aus der Story entfernt. Es ist vollständig möglich, dass Dracos Enthüllung für das siebte Buch geplant war, aber um Seiten zu sparen gekürzt wurde.
  2. Rowling enthüllt neue Inhalte pro Buch und könnte solche Details für eine Enthüllung auf Pottermore zum letzten Buch aufsparen.

Warum das richtig cool wäre

Es macht die Beziehung zwischen Snape und Draco noch interessanter, da Draco auf Snape vertrauen muss für den Wolfsbanntrank

Draco Malfoy

Draco Lucius Malfoy